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AMLR Article Explorer · Art. 33 AMLR · Simplified Due Diligence

Art. 33 AMLR – Simplified due diligence measures

Die SDD-Norm der AMLR für niedrigere Risiken, reduzierte Prüftiefe, 60-Tage-Verifizierung, interne Verfahren und klare Ausschlussgründe.
Art. 33 der Verordnung (EU) 2024/1624 regelt, wann und wie Verpflichtete vereinfachte Kundensorgfaltsmaßnahmen anwenden dürfen.

Simplified Due Diligence ist keine Befreiung von CDD. Die Norm erlaubt lediglich eine risikobasierte Reduzierung der Intensität oder Frequenz bestimmter Prüfmaßnahmen, wenn Geschäftsbeziehung oder Transaktion unter Berücksichtigung der Risikofaktoren aus Annex II und Annex III ein niedriges Risiko aufweisen.

Gleichzeitig setzt Art. 33 klare Grenzen: Bei Zweifeln an Kundendaten, Wegfall niedriger Risikofaktoren, Monitoring-Erkenntnissen, Verdacht auf Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung oder Verdacht auf Umgehung gezielter finanzieller Sanktionen darf SDD nicht angewendet werden.
Executive Overview

Art. 33 erlaubt Vereinfachung, aber nur kontrolliert und risikobasiert.

Die Vorschrift ermöglicht reduzierte Kundensorgfalt in niedrigeren Risikosituationen. Voraussetzung ist eine belastbare Risikobewertung. Auch bei SDD muss ausreichend Monitoring stattfinden, damit ungewöhnliche oder verdächtige Transaktionen erkannt werden können.

Low Risk

Niedrigeres Risiko

SDD setzt voraus, dass Beziehung oder Transaktion unter Annex-II-/III-Betrachtung ein geringes Risiko aufweist.

60 Days

Nachgelagerte Verifizierung

Identitätsverifizierung kann verschoben werden, spätestens jedoch 60 Tage nach Beziehungsbeginn.

Monitoring

Monitoring bleibt Pflicht

Auch bei SDD müssen ungewöhnliche oder verdächtige Transaktionen erkannt werden können.

Stop Rules

Klare Ausschlüsse

Bei Verdacht, Datenzweifeln oder Sanktionsumgehungsverdacht ist SDD ausgeschlossen.

Simplified Due Diligence Architecture

Die regulatorische Logik von Art. 33 AMLR.

Art. 33 folgt einer kontrollierten Reduktionslogik: Niedrigeres Risiko feststellen, konkrete vereinfachte Maßnahmen definieren, interne Verfahren dokumentieren, Verifizierung und Monitoring risikobasiert steuern, Voraussetzungen regelmäßig prüfen und SDD bei Ausschlussgründen sofort beenden.

1. Low RiskNiedrigeres Risiko anhand Annex II und III feststellen.
2. SimplifyFrequenz, Umfang oder Prüftiefe gezielt reduzieren.
3. ControlTransaktionen und Beziehung weiterhin ausreichend überwachen.
4. ReviewSDD-Voraussetzungen regelmäßig erneut prüfen.
5. Stop SDDBei Verdacht, Datenzweifeln oder höherem Risiko SDD beenden.
Requirements Map

Die Mindestlogik eines Art.-33-konformen SDD-Frameworks.

Art. 33 muss in eine klare SDD-Governance übersetzt werden: Risikokriterien, zulässige Maßnahmen, interne Verfahren, Monitoring, Servicebedingungen vor Verifizierung, regelmäßige Überprüfung und harte Ausschlussgründe.

Baustein nach Art. 33 AMLR Regulatorischer Inhalt Operative Bedeutung TOM-/House-Bezug Nachweisfokus
Niedrigeres Risiko SDD ist zulässig, wenn Geschäftsbeziehung oder Transaktion unter Berücksichtigung der Risikofaktoren aus Annex II und Annex III ein niedriges Risiko aufweist. Keine SDD ohne dokumentierte Low-Risk-Begründung. Risk-Based Approach · SDD Governance Low-Risk Assessment, Annex-II-/III-Mapping, SDD Approval.
Verifizierung nach Beziehungsbeginn Verifizierung der Identität von Kunde und wirtschaftlich Berechtigtem kann nach Begründung der Geschäftsbeziehung erfolgen, wenn das konkrete niedrigere Risiko dies rechtfertigt, spätestens jedoch 60 Tage nach Beziehungsbeginn. Nachgelagerte Verifizierung benötigt Fristen, Sperren und Eskalation. CDD Timing · Onboarding Controls Relationship Start Date, 60-Day Deadline, Verification Completion.
Reduzierte Update-Frequenz Die Frequenz der Aktualisierung der Kundenidentifikation kann reduziert werden. KYC Refresh kann weniger häufig erfolgen, bleibt aber erforderlich. KYC Refresh · Lifecycle Controls Review Cycle, Reduced Frequency Rationale, Refresh Evidence.
Reduzierter Informationsumfang Die Menge der Informationen zur Identifizierung von Zweck und beabsichtigter Art der Beziehung oder Transaktion kann reduziert oder aus Transaktionsart bzw. Geschäftsbeziehung abgeleitet werden. Purpose-Verständnis bleibt erforderlich, kann aber vereinfacht ermittelt werden. Purpose & Intended Nature · CDD Data Purpose Inference, Product Logic, Simplified Data Set.
Reduzierte Transaktionsprüfung Frequenz oder Grad der Prüfung von Kundentransaktionen kann reduziert werden. Monitoring wird risikobasiert reduziert, aber nicht abgeschaltet. Transaction Monitoring · SDD Controls Monitoring Scenario, Reduced Scrutiny Rationale, Alert Evidence.
Weitere AMLA-SDD-Maßnahmen Weitere relevante vereinfachte Maßnahmen können nach AMLA-Identifikation gemäß Art. 28 angewandt werden. SDD-Framework muss RTS-fähig bleiben. AMLA RTS · Regulatory Change RTS Monitoring, SDD Measure Catalogue, Policy Update.
Proportionalität SDD-Maßnahmen müssen Art und Größe des Geschäfts sowie den konkreten niedrigeren Risikoelementen entsprechen. SDD ist kein Standardrabatt, sondern risikoproportional zu begründen. Governance · Proportionality Business Size Assessment, Risk Rationale, Control Calibration.
Ausreichendes Monitoring Auch bei SDD müssen Transaktionen und Geschäftsbeziehung ausreichend überwacht werden, damit ungewöhnliche oder verdächtige Transaktionen erkannt werden können. SDD darf keine Blind Spots schaffen. Monitoring · Detection · Reporting Monitoring Evidence, Unusual Activity Detection, STR Escalation.
Interne Verfahren nach Art. 9 Interne Verfahren müssen spezifische vereinfachte Verifizierungsmaßnahmen für unterschiedliche niedrigere Risikotypen enthalten. SDD benötigt Policy- und Prozessverankerung. Internal Policies · Procedures & Controls SDD Policy, Customer Type Matrix, Procedure Evidence.
Dokumentation zusätzlicher Low-Risk-Faktoren Entscheidungen zur Berücksichtigung zusätzlicher niedriger Risikofaktoren sind zu dokumentieren. Abweichende oder ergänzende Low-Risk-Faktoren müssen nachvollziehbar sein. Risk Governance · Evidence Management Low-Risk Factor Log, Decision Note, Approval Trail.
Services vor Verifizierung Bei nachgelagerter Verifizierung müssen Risikomanagementverfahren bestehen, unter welchen Bedingungen Services oder Transaktionen vor Verifizierung möglich sind. Vorläufige Nutzung muss begrenzt und überwacht werden. Onboarding Gate · Transaction Controls Limit Rules, Transaction Caps, Service Restrictions, Monitoring.
Regelmäßige Überprüfung Verpflichtete prüfen regelmäßig, ob die Voraussetzungen für SDD weiterhin bestehen. Low-Risk-Status ist dynamisch und muss überprüft werden. Ongoing Monitoring · KYC Lifecycle SDD Review Calendar, Condition Check, Risk Reassessment.
Ausschluss bei Datenzweifeln SDD ist zu unterlassen, wenn Zweifel an der Richtigkeit der Informationen von Kunde oder UBO bestehen oder Inkonsistenzen festgestellt werden. Datenqualität ist Stop-Kriterium für SDD. Data Quality · CDD Escalation Data Doubt Alert, CDD Refresh, SDD Termination.
Ausschluss bei Wegfall Low Risk SDD ist zu unterlassen, wenn niedrigere Risikofaktoren nicht mehr vorliegen. Statuswechsel löst Standard-CDD oder EDD aus. Risk Reclassification · Lifecycle Controls Risk Change Log, CDD Upgrade, Control Update.
Ausschluss bei Monitoring-Erkenntnissen SDD ist ausgeschlossen, wenn Monitoring der Transaktionen und Informationen aus der Geschäftsbeziehung ein Low-Risk-Szenario ausschließen. Monitoring kann SDD beenden. Monitoring · Detection · Risk Update Monitoring Finding, Risk Override, Enhanced Review.
Ausschluss bei ML/TF-Verdacht SDD ist ausgeschlossen, wenn Verdacht auf Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung besteht. Verdacht bricht jede SDD-Logik. Suspicious Activity · FIU Reporting Suspicion Case, STR Consideration, CDD Upgrade.
Ausschluss bei Sanktionsumgehungsverdacht SDD ist ausgeschlossen, wenn Verdacht besteht, dass Kunde oder handelnde Person gezielte finanzielle Sanktionen umgehen oder vermeiden will. TFS-Umgehungsrisiko führt zu sofortiger Eskalation aus SDD. Sanctions · TFS Evasion Controls Sanctions Evasion Alert, Screening Evidence, Escalation.
SDD Boundary Layer

SDD ist reduzierte Prüftiefe — keine CDD-Freiheit.

Art. 33 erlaubt Vereinfachungen nur innerhalb eines kontrollierten Risikorahmens. Verpflichtete dürfen die Intensität von Verifizierung, Aktualisierung, Informationsgewinnung oder Monitoring reduzieren. Sie müssen aber weiterhin ausreichend überwachen, risikobasiert dokumentieren und SDD beenden, sobald die Low-Risk-Grundlage entfällt.

  • Reduzieren, nicht eliminieren: CDD bleibt erforderlich.
  • 60-Tage-Grenze: nachgelagerte Verifizierung spätestens 60 Tage nach Beziehungsbeginn.
  • Monitoring bleibt aktiv: ungewöhnliche und verdächtige Transaktionen müssen erkennbar bleiben.
  • Dynamic status: Low-Risk ist laufend zu überprüfen.
  • Hard stop: bei Verdacht, Inkonsistenz oder TFS-Umgehungsverdacht keine SDD.
TOM Mapping

Welche TOM-Ebenen Art. 33 AMLR beeinflusst.

Art. 33 wirkt auf Risk Rating, SDD-Policy, Onboarding, KYC Refresh, Purpose Capture, Monitoring, Sanktionskontrollen, Datenqualität und Evidence Management.

Simplified Due Diligence

  • Low-Risk Eligibility
  • SDD Measure Catalogue
  • Reduced Verification
  • Reduced Information Scope
  • Reduced Monitoring Intensity

Risk-Based Governance

  • Annex II Mapping
  • Annex III Check
  • Low-Risk Rationale
  • Risk Reclassification
  • Proportionality

Onboarding & KYC Refresh

  • 60-Day Verification
  • Service Conditions
  • Transaction Limits
  • Reduced Update Frequency
  • CDD Upgrade Trigger

Monitoring, Detection & Reporting

  • Sufficient Monitoring
  • Unusual Activity
  • Suspicion Override
  • Transaction Scrutiny
  • STR Consideration

Sanctions & Data Quality

  • TFS Evasion Trigger
  • Customer Data Doubt
  • UBO Data Doubt
  • Inconsistency Review
  • Screening Escalation

Wirksamkeit nachweisen

  • SDD QA
  • Eligibility Testing
  • Monitoring Testing
  • 60-Day SLA Testing
  • Remediation
Controls & Evidence

Welche Nachweise Art. 33 AMLR erzeugt.

Art. 33 ist prüfungsrelevant, weil Aufsicht und Revision nachvollziehen können müssen, warum SDD angewendet wurde, welche Maßnahmen reduziert wurden, ob Monitoring ausreichend blieb und ob Ausschlussgründe erkannt wurden.

Nachweisbereich Typische Evidenz Prüfungsfrage
Low-Risk Eligibility Evidence Risk Rating, Annex-II-/III-Mapping, Low-Risk-Faktoren, Approval. War SDD aufgrund niedrigen Risikos zulässig?
SDD Measure Evidence Maßnahmenkatalog, reduzierte Verifizierung, reduzierte Informationsaufnahme, reduzierte Monitoringfrequenz. Welche konkreten SDD-Maßnahmen wurden angewendet?
60-Day Verification Evidence Beziehungsbeginn, Verifizierungsfrist, Completion Date, Overdue Escalation. Wurde nachgelagerte Verifizierung spätestens binnen 60 Tagen abgeschlossen?
Service-before-Verification Evidence Limitierung von Betrag, Anzahl oder Art der Transaktionen, Service Restrictions, Monitoring. Waren Leistungen vor Verifizierung angemessen begrenzt und überwacht?
Internal Procedure Evidence SDD Policy, Kundentypen, Low-Risk-Szenarien, spezifische vereinfachte Verifizierungsmaßnahmen. Sind SDD-Maßnahmen in internen Verfahren nach Art. 9 verankert?
Monitoring Evidence Transaktionsmonitoring, ungewöhnliche Aktivitäten, Alert Review, STR-Eskalation. Ermöglicht SDD weiterhin die Erkennung ungewöhnlicher oder verdächtiger Transaktionen?
Condition Review Evidence Regelmäßige Prüfung der Low-Risk-Voraussetzungen, Review Calendar, Risk Reassessment. Wird regelmäßig geprüft, ob SDD weiterhin zulässig ist?
Stop-Rule Evidence Datenzweifel, Inkonsistenzen, Wegfall Low Risk, Monitoring Findings, ML/TF-Verdacht, TFS-Umgehungsverdacht. Wird SDD bei Ausschlussgründen rechtzeitig beendet?
QA Evidence Stichproben, SDD Eligibility Testing, 60-Day SLA Testing, Findings, Remediation. Funktioniert das SDD-Framework wirksam?
Implementation Blueprint

Wie Art. 33 AMLR praktisch umgesetzt wird.

Die Umsetzung sollte als Simplified Due Diligence Framework erfolgen — mit Low-Risk-Eligibility, SDD-Maßnahmenkatalog, 60-Tage-Verifizierung, Servicebedingungen vor Verifizierung, laufender Überprüfung und automatisierten Ausschlussregeln.

1. Low-Risk-Kriterien definierenAnnex-II- und Annex-III-Faktoren in ein belastbares Low-Risk-Rating und SDD-Eligibility-Modell übersetzen.
2. SDD-Maßnahmenkatalog erstellenZulässige Reduktionen bei Verifizierung, Update-Frequenz, Purpose-Informationen und Transaktionsprüfung klar beschreiben.
3. 60-Tage-Verifizierung steuernNachgelagerte Verifizierung mit Fristen, Reminder, Eskalation und Sperrlogik operationalisieren.
4. Services vor Verifizierung begrenzenBetrag, Anzahl oder Art von Transaktionen limitieren und Verhalten bis zur Verifizierung überwachen.
5. Interne Verfahren aktualisierenSDD-Kundentypen, Produkte, Services, Verfahren, Rollen und Kontrollen in Art.-9-Policies verankern.
6. SDD-Review einrichtenRegelmäßig prüfen, ob Low-Risk-Faktoren weiterhin bestehen und ob Monitoring-Ergebnisse SDD noch rechtfertigen.
7. Ausschlussregeln automatisierenDatenzweifel, Inkonsistenzen, ML/TF-Verdacht und TFS-Umgehungsverdacht als harte Stop-Trigger definieren.
8. QA und Remediation sichernSDD-Eligibility, Fristen, Monitoringqualität und Ausschlusslogik regelmäßig testen und Findings nachhalten.
Next Deep Dives

Nächste logische Artikel-Vertiefungen.

Art. 33 regelt niedrigere Risikosituationen. Die folgenden Artikel behandeln höhere Risiken, konkrete EDD-Maßnahmen und Gegenmaßnahmen.

EDD

Art. 34 – Enhanced Due Diligence Measures

Art. 34 ist das Gegenstück zu Art. 33 und regelt Maßnahmen bei höherem Risiko.

Countermeasures

Art. 35 – Countermeasures

Art. 35 enthält Gegenmaßnahmen gegen externe ML/TF-Bedrohungen.

RTS

Art. 28 – RTS on CDD Information

Art. 28 wird künftig weitere SDD-Maßnahmen und Informationsanforderungen konkretisieren.

Quellenbasis dieser Seite:

Verordnung (EU) 2024/1624 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 31. Mai 2024, insbesondere Art. 33 „Simplified due diligence measures“. Art. 33 erlaubt vereinfachte Kundensorgfaltsmaßnahmen in niedrigeren Risikosituationen unter Berücksichtigung der Risikofaktoren aus Annex II und Annex III; die Norm nennt unter anderem nachgelagerte Verifizierung spätestens binnen 60 Tagen, reduzierte Aktualisierungsfrequenz, reduzierte Informationen zu Zweck und beabsichtigter Art, reduzierte Transaktionsprüfung sowie weitere AMLA-Maßnahmen nach Art. 28. Art. 33 verlangt ausreichendes Monitoring, interne Verfahren, regelmäßige Überprüfung der SDD-Voraussetzungen und schließt SDD bei Datenzweifeln, Wegfall niedriger Risikofaktoren, Monitoring-Erkenntnissen, ML/TF-Verdacht oder Verdacht auf Umgehung gezielter finanzieller Sanktionen aus.

Berücksichtigter Kontext: Art. 9 AMLR zu internen Policies, Verfahren und Kontrollen; Art. 20 AMLR zu Customer Due Diligence Measures; Art. 23 AMLR zum Zeitpunkt der Verifizierung; Art. 26 AMLR zum laufenden Monitoring; Art. 28 AMLR zu RTS über CDD-Informationen und SDD-Maßnahmen; Art. 34 AMLR zu Enhanced Due Diligence; Annex II und Annex III AMLR zu Faktoren potenziell niedrigeren und höheren Risikos.

Diese Seite stellt eine fachliche Analyse-, Mapping- und Transformationsdarstellung dar. Sie ersetzt keinen amtlichen Rechtstext, keine Rechtsberatung und keine verbindliche Aufsichtsauslegung.
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